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Hier können die SuS untersuchen, nach welchen Regeln die Ägypter Menschen dargestellt haben und vor allem, wo der Grund für diese Darstellungsregeln liegt. Die SuS entdecken eine Darstellungweise, die völlig abweicht von unserer fotografisch-exakten Sichtweise. An mehreren Exponaten kann Bedeutungsmaßstab erkannt werden, also: Bedeutsames wird größer dargestellt. Fragen bei Reliefs und Malerei: Warum werden flach auf dem Tisch liegende Brote aufgerichtet dargestellt? Warum sitzt bei Menschen meist ein Daumen auf der „falschen“ Seite? Warum hat ein Fuß den großen Zeh auf der „falschen“ Seite? Warum werden Überschneidungen möglichst vermieden? Warum wird (außer bei arbeitenden Menschen) die Schulter immer in frontaler Vorderansicht gezeigt? Warum stellt das Relief des hohen Beamten Seschem-nefer eine Ausnahme dar? Warum ist das Auge so ungewöhnlich platziert? Warum wurde ein Künstler bezeichnet als „der, welcher am Leben erhält“? Die SuS haben einiges zu klären.


Arbeitsmaterial:

Gruppe IV - Kunst und Künstler im alten Ägypten